Lohnabrechnung richtig verstehen
Erklärung aller Positionen auf der Gehaltsabrechnung: Brutto, Netto, Steuern und Sozialversicherung.
Artikel lesenAlles Wichtige zu Gehaltsabrechnung, Steuern, Sozialversicherungen und den rechtlichen Anforderungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Grundlagen, Vorschriften und praktische Tipps für die korrekte Gehaltsabrechnung in Deutschland
Erklärung aller Positionen auf der Gehaltsabrechnung: Brutto, Netto, Steuern und Sozialversicherung.
Artikel lesen
Die wichtigsten rechtlichen Vorschriften beim Einstellen von Mitarbeitern und deren tägliche Anwendung.
Artikel lesen
Schritt-für-Schritt Anleitung zu Kranken-, Renten-, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung.
Artikel lesen
Wichtige Termine für Steuermeldungen, Sozialversicherung und behördliche Anforderungen im Jahresüberblick.
Artikel lesenSchnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern
Das Bruttogehalt ist die vereinbarte Gesamtvergütung vor Abzügen. Das Nettogehalt ist der Betrag, den der Mitarbeiter tatsächlich erhält, nachdem Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abgezogen wurden.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich die Kosten. Der Arbeitnehmer zahlt seinen Anteil über Abzüge vom Gehalt, der Arbeitgeber zahlt seinen Anteil zusätzlich zum Bruttogehalt.
Die Gehaltsabrechnung muss spätestens am Lohnzahlungstag oder kurz davor ausgestellt werden. Üblicherweise erfolgt die Auszahlung monatlich bis zum Ende des Monats oder zum Anfang des nächsten Monats.
Arbeitgeber müssen Lohnabrechnung, Arbeitsverträge, Arbeitszeitaufzeichnungen und alle steuerlichen Dokumente mindestens zehn Jahre aufbewahren.
Was Arbeitgeber wissen müssen, um die Vorschriften einzuhalten
Die Lohnabrechnung in Deutschland unterliegt strikten gesetzlichen Regelungen. Das Mindestlohngesetz schreibt vor, dass jeder Arbeitnehmer mindestens den geltenden Mindestlohn erhält. Das Entgeltfortzahlungsgesetz regelt die Zahlung im Krankheitsfall. Die Abgabenordnung bestimmt die Aufbewahrungspflichten für alle Lohnabrechnungen und Dokumente.
Arbeitgeber sind verpflichtet, ihre Mitarbeiter bei der Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung anzumelden. Jede Änderung in der Beschäftigung oder des Einkommens muss den Behörden mitgeteilt werden. Die Einhaltung dieser Meldepflichten ist essentiell, um Bußgelder zu vermeiden.
Das Arbeitsrecht schützt Arbeitnehmer durch Regelungen zum Mindestlohn, Urlaub, Arbeitszeit und Kündigungsschutz. Arbeitgeber müssen diese Bestimmungen in ihren Arbeitsverträgen berücksichtigen. Besondere Regelungen gelten für Minijobs, Praktikanten und Leiharbeiter, die jeweils unterschiedliche Abgabensätze haben.